schon gesehen??

Es gibt auch ein paar neue Fotos in beiden Galerien zu sehen!
mal wieder Univorrang
Sonntag, den 14. März 2010 um 22:28 Uhr
Da wird nach einer langen Pause der 3-Täler-Lauf wieder neu belebt und ich kann bei meinem "Heimrennen" nicht starten. Nachdem ich es vorzog den Sonntag vor der großen Handelsrechtprüfung am Montag doch lieber bei den Büchern zu verbringen als auf den Ski, konnte ich leider nicht teilnehmen. Ich fand es wirklich sehr schade, da ich die Strecken in Pertisau ja perfekt kenne. Doch viel ärgerlicher ist es, dass ich am Samstag erfuhr, dass die Prüfung wegen Krankheit des Professors verschoben wurde. Da ich das Wochenende bei Katrin verbrachte, ging sich ein Start auch nicht mehr aus. Dumm gelaufen sozusagen.
Das hieß also für mich eine weitere Woche lernen (was mir langsam ziemlich auf den Senkel ging) und wegen den Vorlesungen auch ziemlich wenig Training. Damit ich aber endlich wieder ein Rennen hatte nahm gestern, Samstag, beim TSV-Cup in Kitzbühel teil. Es war eine sehr flache Strecke und recht schnelle Verhältnisse. Das Starterfeld war nicht sonderlich groß, so ging ich schnell ins Rennen und konnte ab dem Ende der zweiten Runde mein Rennen laufen. Um wieder ein bisschen Rennhärte zu bekommen, steckte ich auch nicht zurück und konnte somit souverän den Tagessieg erlaufen. Nach meinem studentischen Erfolg bei Handelsrecht am Tag zuvor, war auch der sportliche nicht zu verachten.
Kommende Woche habe ich zwar einen äußerst vollen Terminkalender mit jeder Menge Lehrveranstaltungen, doch werde ich höchstwahrscheinlich nach Bodenmais fahren. Dort findet alljährlich der Skadi-Loppet statt. Einer der größten Volskläufe Mitteleuropas. Dann folgt eigentlich nur noch die österr. Meisterschaft im Sprint und Langstrecke und die Saison 2009/10 wäre dann beendet.
Also nicht mehr allzu viel zu tun an Wettkämpfen...

PS: Endlich gibts auch wieder eine Playlist!
 
mal wieder Kurzdistanz
Sonntag, den 28. Februar 2010 um 19:48 Uhr
Nach den vielen langen Wettkämpfen in letzter Zeit wagte ich mich über gestern beim Austriacup in Saalfelden über die 15km Massenstart in klassischer Technik. Nachdem mehr oder weniger alle Österreicher am Start waren, erwartete ich ein schnelles Rennen. Und genau so war es dann auch, während die erste von 5 Schleifen noch eher ruhiger gelaufen wurde, begann der stark laufende Mani Hirner das Tempo zu verschärfen. Es dauerte nicht lang, und das Feld war komplett zerschlagen. Leider konnte ich von Anfang an nicht folgen und musste Mani mit Markus Bader im Schlepptau ziehen lassen. Ich lief mein Tempo und konnte leider auch den von hinten nach vorne eilenden Joe Dürr nicht halten. Somit war ich auf Platz 4 und konnte zwar ein zufriedenstellendes Tempo laufen, aber halt nicht schnell genug für das Tempo vorne. Vor allem mit der doch sehr anspruchsvollen Strecke am Ritzensee hatte ich dann auch in der dritten Runde ein wenig zu kämpfen. Zu Beginn der vierten Runde konnte mich dann mein Trainer Tom Stöggl einholen, der sich von der Verfolgergruppe lösen konnte. In seinem Windschatten lief ich bis zum letzten Anstieg, konnte dann aber nicht mehr mitgehen. Auch wenn ich gutes Material hatte - was bei diesen Bedingungen alles andere als einfach war - konnte ich die Lücke nicht mehr schließen. Somit belegte ich schlussendlich Platz 5 - 2:07 Minuten hinter Sieger Manuel Hirner. Zweiter wurde Joe Dürr (+1:13) vor Markus Bader (+1:26). Tom brummte mir auch noch gute 12 Sekunden auf. Alles in allem war es ein zufriedenstellendes Rennen - dennoch bemerke ich langsam, dass ein wenig die Luft draussen ist. Vor allem die durchgehende Lernbelastung in den letzten 1,5 Monaten nagt sicher auch ein wenig mit.
Denn schon nächsten Montag steht mit Handelsrecht einer der großen Brocken im zweiten Abschnitt an. Dem entsprechend viel Zeit verbrachte ich am Schreibtisch. Doch hier fühle ich mich "gut in Form"...
Sportlich gesehen, werd ich am Sonntag wahrscheinlich den 3-Täler Marathon in meinem Trainingsgebiet am Achensee bestreiten - dann aber wieder über die längere Partie mit 30 Kilometer.
Also, drückt die Daumen...

PS: Nachdem meine Freundin Katrin mit meiner Spiegelreflex bewaffnet war, gabs auch jede Menge Fotos bei Traumwetter. Wenn ich mal eine Lücke habe, werd ich sie online stellen und ankündigen - und die Feber/März Playlist auch...
 
75 harte Kilometer
Sonntag, den 14. Februar 2010 um 16:17 Uhr
Wie im Rennkalender ersichtlich, habe ich mich zu Beginn der Woche dafür entschieden beim diesjährigen Koasalauf zwei Bewerbe zu laufen. Die wirklich schöne Strecke, auf der sowohl die Skating als auch die Klassikbewerbe ausgetragen wurden, war ganz neu und schon bei der Besichtigung am Freitag freute ich mich auf die Wettkämpfe. Weil das Profil von vielen Flachstücken geprägt ist, entschied ich mich den Klassikski durchzuwachsen und ohne Steigwachs an den Start zu gehen. Das bedeutete somit den langen Anstieg am Anfang komplett durchzuschieben. Ich fühlte mich sehr gut und konnte im Anstieg entspannt mitgehen. Auch als uns die 25er Läufer verließen hatte ich immer noch ein super Gefühl. Von da weg, begann das vermeintlich leichteste Streckenstück: ca. 20 Kilometer mehr oder weniger brettleben. Doch das bedeutete ständige Arbeit. Zum Glück stand meine Freundin Katrin mit der Trinkflasche, denn sonst wäre es unmöglich gewesen Flüssigkeit zu sich zu nehmen, da sofort eine Lücke entstanden wäre. Kurz vor der Wende in Erpfendorf attackierte Stefan Sutter das erste Mal und ich entschloss mich die Lücke zu schließen. Ich konnte immer noch gut Betrieb machen (wir hatten ja doch schon fast 40 Kilometer absolviert) und schaffte den Anschluss. Doch als kurz darauf Stefans Bruder Martin das Tempo verschärfte begann ich  mir schwer zu tun. Eine Weile konnte ich die ständigen Attacken mitmachen, bis ich aber schlussendlich unsere 7-Mann Spitze nicht mehr halten konnte. So verlor ich auf den letzten 10 Kilometern gut 4 Minuten und quälte ich mich auf dem letzten Zacken ins Ziel. Kurzum fühlte ich mich bis Kilometer 38 sehr gut, doch dann kam der Einbruch - dafür umso heftiger. Der siebte Platz in dem doch recht starken Feld, stellte mich jedoch nicht wirklich zufrieden.
Um endlich mal wieder ein Skatingrennen zu laufen nach der ganzen Schieberei wollte ich ging ich heute Sonntag über die 25km an den Start. Da der Hauptbewerb über 50km ein Bewerb der Europameisterschaft ist, waren dementsprechende Kapazunda dabei. Es wurde schon ordentlich Betrieb gemacht und ich hielt mich dezent im Windschatten. Den harten 50er vom Vortag spürte ich von Anfang an, kam aber gut mit. Doch leider hatte ich in den Abfahrten immer wieder Probleme dran zu bleiben - mein Ski wollte einfach nicht so schnell. Zum Glück war es wunderbar schnell und kompakt und ich konnte die Lücken immer wieder schließen - halt verbunden mit Kraftaufwand. Als wir 25er abbogen waren wir noch zu viert. Zuerst wurde das Tempo recht niedrig gehalten, aber gut 1,5 Kilometer vor dem Ziel begann Günther Dengg das Tempo zu erhöhen. Ich kämpfte mit dem langsameren Skiern und den inzwischen bleischweren Armen. Als einziger der Truppe der am Vortag über die 50km ging, fehlte mir einfach die Power um dem Angriff etwas entgegen zu setzen. Somit wurde es für mich der undankbare vierte Platz - mit 5 Sekunden Rückstand. Im Ziel war ich richtig sauer, dass einfach nicht mehr ging an diesem Tag. Doch die Rennbelastung vom Vortag und den König-Ludwig der Vorwoche darf man halt doch auch nicht ganz vergessen.
Somit werde ich kommendes Wochenende kein Rennen bestreiten, mal regenerieren und mal wieder ein paar Trainingseinheiten machen, um für den letzten Rennblock gerüstet zu sein. Nicht zu vergessen ist auch die nächste Prüfung am Mittwoch, nachdem ich die von voriger Woche auch gut über die Bühne gebracht habe.
Also, bis dann...
 
schlechte Vorzeichen - schlechtes Rennen
Sonntag, den 07. Februar 2010 um 17:52 Uhr

Diese Woche war ich nicht wirklich vom Glück gesegnet. In der Nacht von Montag auf Dienstag erwischte ich einen Magen-Darm Virus der mir eine schlaflose Nacht bereitete. Dem entsprechend erledigt war ich dann am nächsten Tag und mein Aktionsradius hielt sich eher in Grenzen und erst am Donnerstag war ein lockeres Training möglich. Ich fühlte mich zwar noch müde aber entschied mich dennoch für einen Start beim König-Ludwig. Ich wollte es einfach probieren. Beim Rennauftakt am Samstag war es zwar extrem langsam, aber mein Körpergefühl stimmte. Am Samstag nachmittag passierte aber leider schon das nächste Unglück. Beim Rodeln verdrehte ich mir das Knie - zum klassisch laufen kein Problem, beim Gehen hingegen hatte ich Schmerzen. Nachdem ich ja nicht vorhatte den Lauf zu Fuß zu absolvieren sah ich auch hier kein Problem.

Zeitig am Morgen machte ich mit Stöggl Tom auf nach Oberammergau, wo wir beim Skitest vor eine schwierige Wahl gestellt wurden - die Skiwahl. Es hatte stark und feucht geschneit, somit stand für mich ein Aufrauski oder ein Klisterski ohne Steigwachs zur Auswahl. Die Strecke war eher leicht, also war Durchschieben möglich. Doch war die Stockspur größtenteils so tief, dass ich mich für den Aufrauski entschied, um zumindest immer wieder einen Klassikschritt setzen zu können. Diese Überlegung ging in der ersten Runde auch richtig gut. In den Anstiegen konnte ich immer wieer locker laufen anstatt zu schieben. Doch in der zweiten 21 Kilometerschleife begann mein Ski massiv abzubauen. Vor allem die beiden Weltklasse-Läufer Anders und Jorgen Aukland machten ordentlich Betrieb und ich hatte Mühe mit zu kommen. Schließlich musste ich abreißen lassen und wurde regelrecht zurückgereicht. Zwar war die Spur inzwischen sehr schnell, doch konnte ich mit meinem Ski keine Gruppe länger halten. Schlussendlich wurde es ein 25. Platz - mit dem ich wirklich nicht zufrieden bin. Doch um bei solch einem Wettkampf um die Top10 mitreden zu können muss wirklich alles zusammen passen. Und das hat es heute definitv nicht. Trotzdem war es ein schönes Erlebnis bei so einem großen Volkslauf zu laufen.

Für mich heißt es diese Woche die fehlende Substanz wieder aufzubauen, ein paar gute Trainingseinheiten zu laufen und vor allem meinen Prüfungsmarathon mit 3 großen Prüfungen/Klauszuren zu beginnen. Am Wochenende werde ich beim Koasalauf am Start stehen. Welche Bewerbe muss ich mir jedoch erst noch überlegen. Ein Skating-Rennen würde mir zwischen all den Klassik-Wettkämpfen schon gefallen...

 
die lange Kante
Sonntag, den 24. Januar 2010 um 17:01 Uhr

Schön langsam bin ich wieder aufgetaut nach den wirklich kalten 42km beim Dolomitenlauf. Es war ein wirklich verdammt kaltes Rennen, doch zuvor noch einen kurzen Bericht vom Dolomitensprint am Freitag. Diese "Mutter aller Citysprints" wird im Stadtzentrum von Lienz ausgetragen. Auf der gut 270m langen Schleife, die dreimal durchlaufen wird, wird eine Menge geboten. Eine Steilkurve mit hoher Geschwindigkeit, ein Sprung und eine Haarnadelkurve versprechen jede Menge Action. Ich startete (wie seit heuer bei allen Volkslaufveranstaltungen) für das Fischer Racing Team und kam gleich in einen starken Vorlauf, wo nur die schnellsten 2 aufsteigen. Leider  blieb ich beim Start hängen und war erstmal auf der Vierten Position. Mit einem waghalsigen Manöver in der Steilkurve konnte ich mich zwar noch auf Platz 3 vorarbeiten, aber da war leider auch schon Ende der Fahnenstange. Somit schied ich gleich gegen meinen Vereinskollegen und späteren Sieger Harry Wurm aus. Immerhin war's ein guter Auftakt für den Klassiker am nächsten Tag.

Schon bei der Streckenbesichtigung am Freitag vormittag machte ich Bekanntschaft mit der großen Kälte entlang des Bachs in Obertilliach. Das war auch am nächsten Tag so, und ich zog mich warm an. Bei strahlendem Sonnenschein und -13° war es ein sehr hektischer Start. Die ausgezeichneten Volksläufer Nowotny und Rezac aus Tschechien drückten die ersten 2 Kilomter ganz ordentlich aufs Gas und so war die Spitzengruppe gleich ein wenig kleiner. In einem Anstieg kam ich noch dazu zu Fall (mal wieder), da mir jemand auf die Ski stieg. Ich hatte wieder ausgezeichnetes Material und so konnte ich - zwar mit erheblicher Anstrengung - auf die Spitze aufschließen und war froh, als dann das Tempo ein wenig herausgenommen wurde. So zogen wir die Schleifen hinunter nach Obertilliach wo uns im Schatten gute -19° erwarteten. Von hier an ging es mehrere Kilometer stetig leicht bergauf und Christian Baldauf - der über die 25 Kilomter ging - begann das Tempo zu machen. Es war eine harte Phase für mich, da ich bei der letzten Verpflegung nichts erwischte und nun keine Zeit mehr hatte mein eigenes Getränk zu mir zu nehmen. Die Spitzengruppe wurde immer kleiner und als Christian dann ins Ziel abbog waren noch 10 Mann übrig. Das Tempo wurde wieder ein wenig verringert und es kam auch endlich wieder eine kleine Abfahrt wo ich wieder durchschnaufen konnte. Bei Start und Ziel vorbei wurde noch einmal satt angezogen und ich konnte zum Glück mitgehen (vor allem auch wegen meines schnellen Skis) und konnte in einer kurzen Abfahrt auch endlich mein PowerGel zu mir nehmen. Leider war es jedoch entlang des Baches so kalt, dass mein Getränk einfror und so konnte ich nichts mehr trinken. Zum Glück standen wenig später ein Paar Jungs vom Elixia Racing Team, die mir netterweise ihren Trinkgurt gaben.
Auf den letzten 7 Kilometern fühlte ich mich immer noch recht gut, machte dann aber leider einen entscheidenden taktischen Fehler. Ich war ein wenig zu weit hinten, als Stanislav Rezac das Tempo ein wenig anzog. Somit war das Feld schon etwas auseinandergezogen als der deutsche Benni Seifert und ich uns auf deren Verfolgung machten. Wir konnten auf die Gruppe um Platz 3 aufschließen und so ging es auf die Zielgerade. Schlussendlich wurde es doch "nur" ein siebter Platz. Eigentlich eine gute Platzierung für den ersten größeren Volkslauf, doch 18 Sekunden Rückstand auf Rezac auf Platz 1, 7 Sekunden Rückstand auf Viktor Novotny Platz 2 und 3 Sekunden Differenz zu Andy Gerstenberger auf Platz 3 ärgern mich schon ein wenig.

Somit reiste ich zufrieden, aber mit ein wenig Wut im Bauch aus Obertiliach ab und freue mich trotzdem auf das rennfreie Wochenende, bevor die zweite Serie mit den großen Volksläufen König Ludwig Lauf, Koasalauf und Gsiesertaler kommt!

 
Medaille im Doppelpack
Sonntag, den 17. Januar 2010 um 16:42 Uhr

Wenn mir jemand vor dem Wochenende diese Ergebnisse prognostiziert hätte - ich hätte sie wohl nicht geglaubt. Ein wirklich ausgezeichnetes Rennwochenende geht zu Ende. Eine Medaille wäre für mich ein schönes Ziel gewesen, dass es dann gleich zwei wurden, hatte ich mir nicht vorzustellen gewagt. Doch alles der Reihe nach:

Am Samstag ging es über 10km Klassisch im Einzelstart. Ich testete bereits am Vortag meine Skier und konnte mich auf einen Favoriten festlegen. Am nächsten Tag erwartete uns dichter Nebel und deutlich wärmere Temperaturen. Mir persönlich gefiel das sehr gut, da ich über die Stärken meines Skis wusste. Noch dazu kam mir das Profil der Strecke sehr entgegen. Bei den langen, aber doch recht flachen Anstiegen konnte ich  meine Stärke im Doppelstock sehr gut ausspielen. Ausserdem hatte ich wirklich ausgezeichnetes Material und ich fühlte mich sehr gut. Schlussendlich klassierte ich mich auf Rang 1 - 12 Sekunden vor Johannes Dürr und und 20 Sekunden vor Thomas Grader. Das bedeutete Staatsmeister 2010 über 10km Klassisch! Nach meinem Titel im Sprint voriges Jahr kann ich heuer eine weitere Goldenen meiner Sammlung hinzufügen. Ein wirklich wunderbares Gefühl! Die kasachische Nationalmannschaft nahm auch an diesen Rennen teil, somit klassierte ich mich  in der internationalen Wertung 1:12 hinter Alexey Poltaranin - auch das ein zufriedenstellendes Ergebnis.

Am heutigen Sonntag folgte die 10km Skating Verfolgung. Auch bei diesem Wettkampf spielte das Material eine große Rolle. Nachdem es gestern nachmittag wieder -10° hatte, war man natürlich versucht einen kälteren Ski zu wählen. Doch der Wetterbericht versprach einen Anstieg der Temperaturen und Niederschlag. So verließ ich mich auf den Wetterbericht, nahm einen Ski, der zum Wetterbericht passte und freute mich am nächsten Morgen, wo der Himmel zugezogen war und Schnee vom Himmel fiel. Ich fühlte mich zwar gut, doch ein wenig müde. Von Donnerstag weg war ich verschnupft und musste auch ein Training auslassen. Also nicht unbedingt ideale Vorzeichen für einen zweiten Wettkampf. Ich kam gut ins Rennen, wurde jedoch schon gegen Ende der ersten Runde von Joe Dürr eingeholt. In der Abfahrt stellte sich heraus, dass ich auch an diesem Tag einen super Ski unter den Beinen hatte. Gemeinsam mit dem Kasachen Golovko und Joe gingen wir in die zweite von 3 Runden. Auch Thomas Grader konnte mit einem weiteren Kasachen zu uns aufschließen und ich konnte dem hohen Tempo nicht mehr folgen und musste abreißen lassen. Schlussendlich hatte ich noch Respekt vor dem guten Skater Bernhard Tritscher, der beim Klassiker 30 Sekunden Rückstand hatte. Doch ich konnte Berni auf Distanz halten und mir somit die Bronzemedaille sichern. Sicher war es kein Rennen auf dem selben Niveau wie am Samstag, aber dennoch war ich zufrieden.

Alles in allem hatte reiste ich mit einmal Gold und einmal Bronze im Gepäck aus der Ramsau heim. Bei Weitem mehr als ich mir erwartet hatte! Nun muss ich in erster Linie komplett gesund werden (die Nase ist immer noch verschnupft) um meine ausgezeichnete Verfassung bis zum Wochenende zu konservieren. Denn nun steht am Freitag der Dolomitensprint in Lienz und am Samstag dann der Dolomitenlauf über 42km Klassisch in Obertilliach am Programm. Das erste Highlight meiner geplanten Volksläufe also...

 
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