| Rennwochenende |
| Montag, den 04. Januar 2010 um 09:41 Uhr |
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Nachdem es ja den Rennplan ein wenig durcheinander würfelte absolvierte ich dieses Wochenende zuerst am Samstag den Austriacup in Ramsau am Dachstein und dann am Sonntag den TT-Landescup in Hopfgarten. Da ich nicht wirklich motiviert war bereits am Neujahrstag zu einem Austriacup anzureisen fuhren wir erst am Samstag morgen. Aufgrund des starken Urlauberverkehrs gestaltete sich schon die Anreise etwas mühsam, doch hatte ich wirklich genug Zeit vor dem Rennen und so konnte ich beruhigt mein Material testen und mich warmlaufen. Das war auch bitter nötig, da es mit starkem Wind und einigen Minusgraden doch eher ungemütlich war.
Nachdem ich die 2,5km Runde bereits kannte, begann ich eher ruhig, um mir noch ein paar Körner für die Schlussrunde aufzusparen. Ich hatte auch recht gute Zwischenzeiten und fühlte mich auch spritzig. Doch leider war es gerade in den Flachstücken eisig und unruhig und subjektiv betrachtet verlor ich hier viel Energie und Zeit. Natürlich stand ich nun in den Weihnachtsferien vermehrt am Ski, doch ganz so wie es sein sollte ist mein Skigefühl immer noch nicht. Deshalb sind solch eher schwierige Bedingungen natürlich genau das Falsche für mich. Schlussendlich klassierte ich mich 53 Sekunden hinter dem Sieger Joe Dürr. Nichts desto trotz bin ich doch eher zufrieden und vor allem freute ich mich über das positive Feedback anderer bezüglich meiner Lauftechnik! Nachdem ich erst um halb 10 abends (Stau sei dank) daheim ankam, entschloss ich mich doch am nächsten Tag beim TT-Landescup in Hopfgarten zu starten. Ich präparierte noch schnell 2 Klassikski und brach dann am nächsten Morgen auf. Dort angekommen war ich mit schwierigen Wachsbedingungen konfrontiert, denn die halbe Runde bestand aus Kunstschnee während die andere Hälfte rein aus Naturschnee war. Zum Wachsen eher eine Herausforderung. Nachdem ich mich vor allem für die langen Klassik-Volksläufe vorbereiten muss, wählte ich eher eine Variante die mehr am Naturschnee ausgerichtet war. Leider verließ mich auch hier der Grip in der dritten von sechs Runden, aber ich konnte recht gut Schieben - auch wenn ich in den Anstiegen leider doch etwas Boden verlor. Zur Hälfte des Rennens lief ich die Minute auf den späteren Zweitplatzierten Raphael Bechtinger zu, der sich dann bis ins Ziel nicht mehr abschütteln ließ. Gerade am Ende des Wettkampf war ich schon etwas müde vom Wettkampf am Vortag und den Reisekilometern, doch war es für mich ein wichtiger Wettkampf um auch Klassisch in die Gänge zu kommen! Am kommenden Wochenende bin ich noch etwas planlos, was meine Einsatzplanung anbelangt, da vor allem der Faktor Schnee unbekannt ist. Ansonsten mache ich ein Trainingswochende um für die nächsten Einsätze bei der Österr. Meisterschaft und dem Dolomitenlauf gerüstet zu sein!
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