| schlechte Vorzeichen - schlechtes Rennen |
| Sonntag, den 07. Februar 2010 um 17:52 Uhr |
|
Diese Woche war ich nicht wirklich vom Glück gesegnet. In der Nacht von Montag auf Dienstag erwischte ich einen Magen-Darm Virus der mir eine schlaflose Nacht bereitete. Dem entsprechend erledigt war ich dann am nächsten Tag und mein Aktionsradius hielt sich eher in Grenzen und erst am Donnerstag war ein lockeres Training möglich. Ich fühlte mich zwar noch müde aber entschied mich dennoch für einen Start beim König-Ludwig. Ich wollte es einfach probieren. Beim Rennauftakt am Samstag war es zwar extrem langsam, aber mein Körpergefühl stimmte. Am Samstag nachmittag passierte aber leider schon das nächste Unglück. Beim Rodeln verdrehte ich mir das Knie - zum klassisch laufen kein Problem, beim Gehen hingegen hatte ich Schmerzen. Nachdem ich ja nicht vorhatte den Lauf zu Fuß zu absolvieren sah ich auch hier kein Problem. Zeitig am Morgen machte ich mit Stöggl Tom auf nach Oberammergau, wo wir beim Skitest vor eine schwierige Wahl gestellt wurden - die Skiwahl. Es hatte stark und feucht geschneit, somit stand für mich ein Aufrauski oder ein Klisterski ohne Steigwachs zur Auswahl. Die Strecke war eher leicht, also war Durchschieben möglich. Doch war die Stockspur größtenteils so tief, dass ich mich für den Aufrauski entschied, um zumindest immer wieder einen Klassikschritt setzen zu können. Diese Überlegung ging in der ersten Runde auch richtig gut. In den Anstiegen konnte ich immer wieer locker laufen anstatt zu schieben. Doch in der zweiten 21 Kilometerschleife begann mein Ski massiv abzubauen. Vor allem die beiden Weltklasse-Läufer Anders und Jorgen Aukland machten ordentlich Betrieb und ich hatte Mühe mit zu kommen. Schließlich musste ich abreißen lassen und wurde regelrecht zurückgereicht. Zwar war die Spur inzwischen sehr schnell, doch konnte ich mit meinem Ski keine Gruppe länger halten. Schlussendlich wurde es ein 25. Platz - mit dem ich wirklich nicht zufrieden bin. Doch um bei solch einem Wettkampf um die Top10 mitreden zu können muss wirklich alles zusammen passen. Und das hat es heute definitv nicht. Trotzdem war es ein schönes Erlebnis bei so einem großen Volkslauf zu laufen. Für mich heißt es diese Woche die fehlende Substanz wieder aufzubauen, ein paar gute Trainingseinheiten zu laufen und vor allem meinen Prüfungsmarathon mit 3 großen Prüfungen/Klauszuren zu beginnen. Am Wochenende werde ich beim Koasalauf am Start stehen. Welche Bewerbe muss ich mir jedoch erst noch überlegen. Ein Skating-Rennen würde mir zwischen all den Klassik-Wettkämpfen schon gefallen... |